Meteorit, Stubenberg, Rieskrater Museum, Nördlingen

Deutschlands jüngster Meteorit

NÖRDLINGEN (RED). Von den deutschen Meteoriten ist der Meteorit Stubenberg aufgrund seiner Vollständigkeit (völlig unbeschädigt) und der genauen Dokumentation durch Foto- und Tonaufnahmen in seiner Vollständigkeit einmalig. Zudem ist das Auffinden eines vollständigen Meteoriten mit erhaltenem und nun konserviertem Einschlagloch einzigartig. Der unbeschädigte Meteorit und das gerettete Einschlagloch sollen nun als faszinierendes Paar ins Museum. Damit dies gelingt, sammelt der gemeinnützige Verein Freunde des RiesKraterMuseums e.V. Spendengelder. Unterstützt wird der Verein vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW). Bedeutsame Unternehmen und Stiftungen, die diese Rettungsaktion intensiv unterstützten, sind die Hipp GmbH unter der Federführung von Prof. Dr. Claus Hipp, die Carbon-Werke Weißgerber GmbH & Co.KG in Wallerstein, die Stiftungen der Sparkasse Nördlingen sowie die der Raiffeisen-Volksbank Ries eG und die BAUER-Stiftung in Schrobenhausen. Aus der Politik unterstützen Landrat Stefan Rössle sowie Oberbürgermeister Hermann Faul sowie der zweite Bürgermeister Markus Landenberger-Schneider aus Nördlingen aktiv dieses Projekt.
Der Meteoritenfall von Stubenberg ereignete sich am 6. März 2016 in Niederbayern. Zu dieser Zeit erhellte eine intensive Leuchterscheinung die Nacht, welche von Deutschen und Tschechischen Kamerastationen dokumentiert wurde. Kurze Zeit später fiel Gestein vom Himmel, welches gerade noch im Weltall unterwegs war und mit einem Alter von 4,3 Milliarden Jahre älter ist als das Leben auf der Erde, ja älter ist als die ältesten irdischen Gesteine. Es handelt sich um ein kosmisches Gestein, das älter als unsere Erde ist. Nur Tage nach dem Meteoritenfall wurden erste, winzige Stückchen des heute als „Stubenberg Meteorit“ bezeichneten kosmischen Gesteins gefunden. Nach intensiver Suche fanden Spezialisten die perfekt erhaltene Hauptmasse, die ein Gewicht von 1320 Gramm besitzt, im weichen Waldboden. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der eigentlich zerbrechliche Meteorit perfekt erhalten geblieben ist. Meteoriten aus Bayern sind extrem selten.
Deutschland hat bislang 49 bestätigte Meteoriten; davon kommen nur sieben aus Bayern. Von diesen wenigen Stücken ist leider meist nicht mehr viel übrig. Das Nördlinger Ries verdankt seine Entstehung auch einem großen Meteoriten. Darum gibt es dort neben einem einmaligen Naturraum auch ein einzigartiges Museum, welches sich mit Meteoriten und Impaktkrater beschäftigt. Nun haben wir die einmalige Chance, die Hauptmasse – also das einzige große und perfekt erhaltene Stück von dem Meteorit Stubenberg nach Bayern ins Ries zu holen.
Der Vorsitzende des gemeinnützigen Fördervereins „Freunde des RiesKraterMuseums e.V.“ Dr. Oliver Sachs und die Vereinsmitglieder können den Betrag, der zum Ankauf des Meteoriten von Stubenberg nötig ist, leider nicht alleine aufbringen. Allerdings steht er – und natürlich involvierte Fachleute – sehr gerne Rede und Antwort zu diesem faszinierenden Projekt. Wenn Ihr Interesse geweckt ist zögern Sie nicht Dr. Sachs über den Verein zu kontaktieren.
Spendenkonto: Freunde desRiesKraterMuseums e.V., Kennwort: Meteorit Stubenberg, IBAN: DE04 7206 9329 0000 0795 45

 

 

 

Bildunterschrift:Der Meteorit Stubenberg ist nur etwas jünger als die Sonne und daher älter als die Gesteine der Erde. FOTO:  Michael Heilig (BVMW)

 

 

 

 

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