Hegeschau Ansbach

„Nützen und Schützen“

ANSBACH (LZ). Auf die fränkische Jagd im Wandel der Zeit ging Christian H. Fuhrmann, Vorsitzender der Jägervereinigung Ansbach u.U. e.V., bei der Eröffnung der Hegeschau ein. Seit 1879 stehe die Jägervereinigung für Tierschutz und Nachhaltigkeit. Die Jagd sei in der Region tief verankert, doch früher sei sie weniger bedeutungsvoll gewesen. Erst mit dem Markgrafen habe sie eine neue Dimension bekommen. Jagen sei zum Prestigedasein geworden und Forst und Jagd habe sich auseinander entwickelt. „Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht. Wichtig sei vor allem, dass wir Jäger den Landwirten zur Verfügung stehen und ein gutes Verhältnis zum Naturschutz pflegen.“, so Fuhrmann.

Beim Schutz des Waldes dürften aber nicht nur die Jäger im Mittelpunkt stehen, man müsse gemeinsam etwas für den Wald unternehmen, sagte Horst-Dieter Fuhrmann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Ansbach. Es sei nicht der Sinn, einfach alle Rehe zu erschießen, sondern da zu schießen, wo es nötig sei, und die Rehe anderswo in Ruhe zu lassen.

„Im Bereich der Jägervereinigung mit ihren elf Hegegemeinschaften und 132 Revieren wurden 5068 Stück Rehwild erlegt. Damit wurde die Abschussplanung zu 101 Prozent erfüllt.“, verkündete Bernhard H. Schweigert in seinem Hegebericht. Außerdem seien 398 Wildschweine im Jagdjahr 2018/2019 erlegt worden. Umfassend könne gesagt werden: In Ansbach ist der Jäger ein wertgeschätzter Naturschützer und Traditionspfleger.

Für Christian H. Fuhrmann war die Veranstaltung gleichzeitig ein Abschied: Nach zwei Legislaturperioden gab er sein Amt des Vorsitzes der Jägervereinigung Ansbach u.U e.V. an Wilhelm Kieslinger weiter.

Foto: Die Jagdhornbläser eröffneten die Veranstaltung zu 140 Jahre festliche Hegeschau der Jägervereinigung Ansbach u.U. Foto: Larissa Zimmer

 

 

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