NÖRDLINGEN (STV). Eine Gruppe von Milliardären gründet eine neue Partei und macht den einflussreichen Fernsehstar Edward Tishler zu ihrem Präsidentschaftskandidaten. Geschickt nutzt man die moderne Vielfalt der Medienkanäle, Tishlers Umfragewerte schnellen in die Höhe, die Partei feiert ihn. Als Tishler jedoch beginnt, seine streng vorgegebene Rolle zu verlassen, wendet sich das Blatt zugunsten des politischen Gegners. Schlimmer noch: Tishlers Freundin Emely trennt sich von ihm und wird zur Kandidatin der Gegenpartei. Während Tishler mehr und mehr an Werten und Zielen seiner Partei zu zweifeln beginnt, zeigt die von der Presse auf Schritt und Tritt begleitete Emely großes Potential und steigt in der Wählergunst. Während einer Reality-Show kommt es im Fernsehen zu einem unerwarteten Showdown zwischen Edward und Emely.

Man muss nicht lange suchen, um die Steilvorlage für dieses Boulevardstück zu entdecken. Bei allem Dialogwitz, aller Situationskomik geht es hier nicht um simples Trump-Bashing, sondern um die Frage, wie sich die Spielregeln der politischen Willensbildung und auch -manipulation in Zeiten noch nie dagewesener Medienvielfalt verändern. Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus.

In der Hauptrolle des Edward Tishler, Präsidentschaftskandidat der Republikaner, steht Max Volkert Martens, einer der bekanntesten Theater- und TV-Stars Deutschlands auf der Bühne im Stadtsaal. Auch Katharina Pütter, Angelika Auer und Lutz Bembenneck sind beliebte Schauspieler, die bereits bei Produktionen von a.gon münchen z.B. in „Nathan der Weise“, „Paulette – Oma zieht durch“ oder „Zusammen ist man weniger allein“ zu sehen waren.

Karten für die erste Vorstellung im Theaterprogramm 2019/2020 am Mittwoch, 25. September, um 20 Uhr, im Stadtsaal „Klösterle“ sind bei der Tourist-Information der Stadt Nördlingen und dann an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:        Mit „Mr. President first“ startet das Theaterprogramm der Stadt Nördlingen am Mittwoch, 25. September, im Stadtsaal Klösterle.           FOTO:      Marina Maisel

 

 

 

 

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