Ansbach Unternehmerabend der Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach

Der erste Eindruck kennt keine zweite Chance

ANSBACH (ASC). Rund 250 Gäste aus Wirtschaft und Politik folgten der Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach zum alljährlichen Unternehmerabend im Technologie- und Informationszentrum.

„Der Unternehmerabend ist ein fester Termin im Jahreskalender der Stadt Ansbach. Er ist ein Dank der Stadt für die Arbeit, die von Ihnen in den Unternehmen geleistet wird, und für Ihre vielen positiven Beiträge zur Stadtentwicklung“, begrüßte Bürgermeister Thomas Deffner die zahlreich erschienen Gäste. In den vergangenen Monaten habe man sich mit zahlreichen Persönlichkeiten aus dem Wirtschaftsleben und mit Unternehmen über Auszeichnungen freuen können, so Deffner weiter. Christine Volland, Geschäftsführerin der Birkel Bau GmbH, erhielt jüngst die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. Seit Jahren setzt sie sich für die Ausbildung im Handwerk ein. Gemeinsam mit den Unternehmen Oechsler und Adidas freue man sich über den deutschen Innovationspreis 2018. Diesen erhielt Adidas für die Speed Factory in Brodswinden. Dr. Carl & Partner mbB wurden vom Handelsblatt mit einer Auszeichnung in der Kategorie Beste Steuerberater Deutschlands 2018 gewürdigt. Beim Gründerpreis der Sparkassen ist die Firma Spengler & Meyer GmbH unter den Top 3 in der Kategorie Nachfolger ausgezeichnet worden. Die S-Kultur wurde für Innovationsund Dienstleistungsorientierung im Einzelhandel vom Einzelhandelsverband ausgezeichnet. Der Mittelpunkt des Abends war der Vortrag von Thomas L. Dietz. Der Theaterschauspieler und Coach für die Themen Kommunikation, Wahrnehmung, Präsentation und Leadership erläuterte, wie man seine Wirkung im Erstkontakt beeinflussen kann. Gerade einmal 150 Millisekunden benötigt das menschliche Gehirn, um sich einen ersten Eindruck über eine unbekannte Person zu bilden. „Das alles spielt sich in unserem Unterbewusstsein ab“, betonte Dietz. Damit basiere der erste Eindruck fast ausschließlich auf äußeren Faktoren wie dem Aussehen. Dietz nannte aber auch die Körpersprache, die Körperhaltung, den Blickkontakt sowie die Stimme als ausschlaggebend für die Wahrnehmung auf andere. „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Das ist nur halb wahr, aber er bleibt im Hirn hängen und unser Hirn arbeitet weiter damit.“ Deshalb riet Dietz dazu, sich auf wichtige Begegnungen dementsprechend vorzubereiten. Die Jazzband Musiclions sorgte für die musikalische Unterhaltung.

Bildunterschrift: Mit seinem interaktiven Impulsvortrag bezog Thomas L. Dietz die anwesenden Unternehmer und Gäste mit ein und lockerte damit die Veranstaltung auf. Foto: Anika Schildbach

 

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