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Größtes Breitensportevent in Altmühlfranken

TREUCHTLINGEN (DO). Der Altmühlfrankenlauf ist und bleibt ein echtes sportliches Highlight in der Region: Bei der 34. Auflage der beliebten Breitensportveranstaltung gingen fast 1.200 Läuferinnen und Läufer in 107 Mannschaften auf die zwölf Etappen, begleitet von vielen Zuschauern am Rand der knapp 46 Kilometer langen Strecke.

Veronika Platzek, auf deren Schultern erstmals die gesamte Verantwortung für die Organisation lag, zeigte sich begeistert von der hervorragenden Resonanz. Die Mitarbeiterin der Zukunftsinitiative ist die Nachfolgerin von Karl-Heinz Oberhuber, der diese Sportveranstaltung 1985 als Landkreislauf erstmals organisierte und 32 Jahre dafür verantwortlich zeichnete.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen – die Bedingungen schienen anfangs ideal, als Treuchtlingens Bürgermeister Werner Baum die 107 Startläufer auf die Strecke schickte. Diese führte auf einem Rundkurs, der zweimal gelaufen werden musste, über Schambach, Dettenheim, Haardt und Suffersheim nach Treuchtlingen zurück. Dort gab es dann eine Abkühlung durch den einsetzenden Regen, was der allgemeinen Begeisterung auf dem Sportgelände keinen Abbruch tat. Moderator Alex Höhn, begeisterte Zuschauer und die Mannschaftskollegen bereiteten den Schlussläufern einen gebührenden Empfang.

Bei den Ergebnissen gab es in diesem Jahr einige Überraschungen. An der Spitze kam es erneut zum erwarteten Kräftemessen. Den Gesamtsieg erliefen sich dann die Männer von M.O.N (Mannschaft ohne Namen), obwohl Arriba Göppersdorfer lange vorne lag und das Feld dominierte. M.O.N.-Schlussläufer Thomas Braun lief nach 2:41:29 Stunden auf der Bezirkssportanlage als Erster durch den Start- und Zielbogen. Knapp danach – nur eine Minute später – erreichten die Göppersdorfer das Ziel (2:42:32 Stunden), gefolgt von der zweiten Männermannschaft von M.O.N. (3:05:50 Stunden) und der DJK Stopfenheim ((3:06:35 Stunden).

Auch bei den Frauen lag M.O.N. eindeutig vorne. Die Schlussläuferin erreichte nach 3:35:59 Stunden vor dem letztjährigen Siegerteam vom GEH-Punkt Weißenburg (3:46:26 Stunden) das Ziel. Auf den Plätzen drei und vier landeten die TSG Ellingen (3:51:07) und Nennsling 2.0 (4:00:53 Stunden).

Die meisten Teams hatten sich wieder als gemischte Mannschaften mit mindestens drei Frauen angemeldet. Insgesamt 69 Staffeln gingen an den Start. Auf dem Siegertreppchen landete mit großem Vorsprung der GEH-Punkt Weißenburg I mit einer Zeit von 2:54:27 Stunden vor der Eintracht Kattenhochstatt I (3:01:56 Stunden) und Arriba Göppersdorf (3:0235 Stunden).
Auch der Nachwuchs legte in diesem Jahr wieder gute Zeiten hin. Die Jugend von Arriba Göppersdorf erzielte eine Spitzenzeit von 3:09:14 Stunden, gefolgt von Eintracht Kattenhochstatt (3:14:47 Stunden), dem TSV Pfofeld (3:35:03) und der Lebenshilfe WUG – Die jungen Wilden, die nach 4:41:31 Stunden das Ziel erreichten.
Beim weiblichen Nachwuchs gab es sowohl bei den Schülerinnen als auch bei der Jugend nur eine Mannschaft, die ins Rennen ging. Die Schülerinnen „Stopfahamer Mädels“ brauchten für die knapp 46 Kilometer 4:23:21 Stunden, die schnellste Jugendlichen erreichten nach 4:02:10 Stunden das Ziel.
Eine gute Zeit liefen auch die Geh-Pünktchen. Die Schüler erkämpften sich eine Zeit von 3:36:42 Stunden, gefolgt von der GS/MS Berolzheim-Dittenheim (3:39:07 Stunden) und der Grundschule Weißenburg (3:43.52 Stunden).

Die größte Breitensportveranstaltung in Altmühlfranken war dank des perfekten Zusammenspiels aller Beteiligten, nicht zuletzt der rund 100 Helferinnen und Helfer am Start und Ziel, auf der Strecke und an den Wechselstellen, erneut ein voller Erfolg und ein tolles sportliches Gemeinschaftserlebnis. So wird es sicher auch im nächsten Jahr sein, wenn die Läuferinnen und Läufer in Gräfensteinberg ankommen. Der Zieleinlauf ist 2019 in das 120-jährige Jubiläum der FFW Gräfensteinberg eingebunden.

Bildunterschrift: Bürgermeister Werner Baum gab den Startschuss zum 34. Altmühlfrankenlauf auf der Bezirkssportanlage in Treuchtlingen. Foto: Brigitte Dorr

 

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Wechselstelle zwischen Schambach und Treuchtlingen. Foto: Brigitte Dorr

 

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