MERTINGEN (MS/DRA). Trotz wechselhaftem Wetter zogen rund 2500 gut gelaunte Faschingsfreunde am Sonntag durch Mertingen. Die Straßen waren von weiteren tausenden Zuschauern gesäumt, welche den Umzug begleiteten.Bereits ab 12 Uhr herrschte in Mertingen Ausnahmezustand. Rund um den Zehentplatz in der Ortsmitte versammelte sich die Narrenschar, um sich auf den Umzug einzustimmen. Pünktlich um 14.15 Uhr startete der rund 70 Gruppen umfassende Zug durch den Ort, angeführt vom ausrichtenden Verein, den Faschingsfreunden Mertingen. Mehrere Gruppen aus dem Ries waren natürlich auch wieder vertreten.

Der erste Umzug des Jahres lockte zahlreiche Besucher an. „Der Fasching beginnt dieses Jahr sehr spät. Die Menschen haben Lust und freuen sich darauf, dass es endlich los geht. Das sorgt natürlich für extra Besucher,“ so die Präsidentin der Mertinger Faschingsfreunde Corinna Wiedemann.

Natürlich durfte bei dem Umzug auch mit der Kritik nicht gespart werden. So forderten die Auchsesheimer, Söder mit seinem Programm „Bavaria One“ auf den Mond zu schießen. Auch die Baustelle des FC Mertingen, das neue Sportheim, wurde auf die Schippe genommen. Ein weiterer Wagen beschäftigte sich mit dem Streit um die Verlegung der Mertinger Straße in der Nachbargemeinde Asbach-Bäumenheim. Rund zwei Stunden dauerte der Umzug, vorbei an Rathaus und Kirche, ehe er auf einem Supermarktparkplatz in eine große After-Umzug-Party mit DJ und Auftritten mehrerer Gugga-Musiken überging.

 

Von unserem Redaktionspartner Donau-Ries Aktuell

 

 

 

 

Bildunterschrift:     Rund 70 Gruppen nahmen am Umzug teil.       FOTO:    Matthias Stark

 

 

 

 

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