In Wasseralfingen entsteht Wohnraum für bis zu 350 Menschen

Wasseralfingen (lind). Den symbolischen Spatenstich für ein neues Wohngebäude der Wohnungsbau Aalen GmbH feierten Vertreter des städtischen Immobilienpartners und der Stadtverwaltung vergangene Woche in Wasseralfingen im nördlichen Bereich des Aalener Stadtteils. Der Spatenstich des Wohngebäudes bedeutete zugleich den Beginn größerer Baumaßnahmen hier, entstehen doch an der Schwester-Ingona-Straße insgesamt rund 160 Wohnungen auf einer ehemaligen Gewerbefläche am Kocher-Ufer mit Wohnraum für bis zu 350 Personen. Michael Schäfer, seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Wohnungsbau Aalen, erinnerte in seinem Grußwort kurz an die derzeit „sehr spannende Phase der Immobilienbranche“, anspielend auf die vielen Lieferschwierigkeiten vieler Grundstoffe und -materialien, die offenen Energiefragen und die aktuell weiter umtreibenden Probleme. Aalens Oberbürgermeister Frederick Brütting, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsbau GmbH, freute sich über die hier startenden Bauarbeiten, könne doch durch die Konversion der ehemaligen Gewerbeflächen hier viele neue Wohnflächen entstehen. Das von der Wohnungsbau Aalen hier realisierte Projekt besteht aus zwei einzeln stehenden Wohngebäuden über einer gemeinsamen Tiefgarage, die zusammen 28 Wohnungen bieten werden. Es besteht die Möglichkeit, die sechs 1-Zimmer-Wohnungen den 19 3-Zimmer-Wohnungen zuzuordnen, sodass geräumige 4-Zimmer-Wohnungen entstehen. Die beiden barrierefreien Gebäude werden nach dem KfW 40 Standard gebaut, einige Wohnungen sind für Personen mit sehr geringem Einkommen vorbehalten. Insgesamt sind für das Projekt rund 10 Mio. Euro eingeplant an Investitionskosten. Wolfgang Steidle, 1. Bürgermeister der Stadt Aalen und als Baubürgermeister besonders involviert, erinnerte an die Bedeutung des gesamten Baugebietes hier, das unter dem Namen Maiergasse läuft: Ähnlich wie beim Stadtoval in der Mitte von Aalen entstünde hier Wohnraum für Hunderte Menschen, ebenfalls in guter Lage zum Zentrum von Wasseralfingen um den Stephansplatz.  Eine Parallele zum Stadtoval griff auch Architekt Stephan Zechmeister vom Wasseralfingen Planungsbüro ip-21 auf, soll doch auch hier ein noch zu bauender Steg bzw. eine Brücke über den Kocher eine bessere Anbindung nach Westen zur Talschule ermöglichen – was bei den Anwesenden ob der bekannten Schwierigkeiten beim Stadtoval-Steg für einen leichten Schmunzler sorgte. Josef Anton Fuchs, stellv. Ortsvorsteher von Wasseralfingen, freute sich über die dringend benötigten Wohnungen und wünschte dem Bauverlauf – wie am ehemaligen Bergbaustandort Wasseralfingen üblich – ein traditionelles „Glück auf!“.

Das Bild zeigt die Beteiligten der Wohnungsbau Aalen, Vertreter der Stadt und ausführenden Firmen beim symbolischen Spatenstich. Foto: Georg Lindner

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