Sportfreunde in Italien gewonnen

Bruckberg (RED). Jede Menge Umarmungen und lachende Gesichter bestimmten die Verabschiedung auf der Straße vor dem Kloster Foresteria Santa Maria die Servi im toskanischen Sansepolcro in Italien. Die Sportler und Trainer der Unified-Basketballer der Bruckberger Heime und der Laurentius-Realschule Neuendettelsau waren der Einladung des italienischen Basketballvereins „Sansepolcro Dukes“ gefolgt und nach Italien gereist. Ein Erlebnis, dass sie so schnell nicht vergessen werden.

Fabrizio Magrini trainiert die Sportler des italienischen Basketballvereins „Sansepolcro Dukes“. Der Trainer kommt ursprünglich aus Rothenburg ob der Tauber. Zusammen mit seiner Frau Carmen, Sohn Francesco und den Verantwortlichen des italienischen Basketballvereins, Präsident Michele Allegrini, sowie die beiden Vorstände Marco Cirignoni und Stefano Pennacchini, hatte er den Besuch aus Bruckberg organisiert.

Im Mittelpunkt stand das erste internationale Unified-Basketballturnier in Sansepolcro. Seit knapp drei Jahren haben sich die „Sansepolcro Dukes“ der inklusiven Spielform verschrieben, für die die Sportler in Bruckberg weit über die Grenzen Mittelfrankens hinaus bekannt sind. „Vor allem das seit elf Jahren bestehende Kooperationsprojekt mit der Laurentius-Realschule hat großes Interesse in Italien geweckt. Sogar der nationale Basketball-Koordinator von Special Olympics Italien, Carlo D’amico, war extra aus Rom angereist, um sich mit uns auszutauschen“, freute sich Martin Hötzl, der Sportbeauftragte der Bruckberger Heime. Auch dem Oberbürgermeister aus Sansepolcro, Mauro Cornioli, stellten er und Sportlehrer Harald Spaniol das Kooperationsprojekt vor.

Zur Eröffnung des Turniers waren zahlreiche Gäste geladen. „Wir haben alle Spiele gewonnen, aber das tolle Ergebnis geriet fast zur Nebensache, weil die die italienische Gastfreundschaft, die Herzlichkeit und das Interesse in den Begegnungen weitaus mehr Eindrücke bei uns hinterlassen haben“, verriet Hötzl.

Nico Baumgartner, Felix Beisler, Dominik Lehnert und David Regner, die Trainer der Bruckberger, freuten sich auch über die Kontaktfreudigkeit der Sportler außerhalb des Spielfeldes. „Es ist immer wieder beeindruckend, unsere Sportler dabei zu begleiten, wie sie Grenzen überwinden und trotz der Sprachbarrieren in den Sportlern aus Sansepolcro neue Freunde gefunden haben“, betonten sie.

Nach einer elfstündigen Rückreise kehrten die Sportler glücklich und erschöpft zurück. Mit dem Gegenbesuch der italienischen Basketballer in Bruckberg und Neuendettelsau, sollen die Kontakte und Freundschaften Ende April weiter vertieft werden. „Wir wollen sie genauso herzlich empfangen und beherbergen, wie sie uns“, sagte Hötzl.

Foto: Bei dem Turnier in Italien freundeten sich die Bruckberger und Neuendettelsauer Sportler mit der italienischen Mannschaft an. Foto: Diakonie Neuendettelsau/ Martin Hötzl

 

 

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