Atemzentrum Ansbach

Volksleiden Atemwegserkrankungen

ANSBACH (LUH). Die Rangauklinik in Strüth bei Ansbach ist der Ansprechpartner für Atemwegserkrankungen in der Region. Doch an wen soll man sich wenden, wenn die Akutversorgung abgeschlossen ist und doch noch die ein oder andere Frage offen ist. Genau mit diesem Ansinnen ist vor 15 Jahren das Atemzentrum neben der Klinik gegründet worden. Im ehemaligen Pförtnerhäuschen ist damals ein Anlaufpunkt entstanden, der bei Problemen schnelle Hilfe gewährt.

90 Prozent der Patienten seien ehemalige Raucher, berichtet Werner Seifert von Löwenstein medical. Die Baden-Württemberger Firma betreibt seit 2003 den Standort in Ansbach und tritt dort als Ansprechpartner für Medizingerätetechnik und Sauerstofffragen auf. Klar geregelt sei dabei die Aufgabenverteilung zwischen Klinik und Atemzentrum. Bei Problemen erhalte man hier schnelle Hilfe. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen sei sehr gut, betonen die Verantwortlichen. Die Kunden würden außerdem die Anonymität schätzen. Man müsse niemanden in die eigenen vier Wände lassen. 3.000 Kontakte pro Jahr habe man so, wobei die Erstversorgungen mit 7.500 noch einmal höher liegen. Bemerkbar würden sich jetzt vor allem nach und nach die Baby-Boomer machen, die teils unter den damals nicht existenten Arbeitsschutzgesetzen leiden würden. Bei der Schlafapnoe hingegen würden die Patienten immer jünger werden. Zusammenhängen würde dies auch mit unserer Wohlstandsgesellschaft. In die Zukunft schauen die Verantwortlichen positiv. Abzuwarten bleibe, ob auch in Deutschland langfristig der Trend dazu gehe, die Atemversorgung vorwiegend ambulant zu leisten.

Foto:  Ein Team seit Tag 1 in Sachen Atemwegserkrankungen: die Verantwortlichen von Löwenstein medical rund um die Leiterin des Ansbacher Atemzentrums Michaela Häußler (2.v.l.). Foto: Luca Herrmann

 

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