Bilderstürme Windsbach Kunst

Ein multimediales Kaleidoskop

WINDSBACH (RED/asc). Miriam Sachs ist Theatermacherin und Autorin. 2017 kam sie nach Windsbach. Bei diesem Aufenthalt verliebte sie sich in die Gottesruhkapelle und die Idee zu einem eigenwilligen Projekt entstand. Dieses Projekt trägt den Namen „Bilderstürme“ und feiert am 15. September Premiere. Die Kunstinstallation ist eine Eigenproduktion von WindsArt e.V. in Zusammenarbeit mit Miriam Sachs, FILM RISS THEATER und dem Windsbacher Knabenchor.

Die Performance besteht aus zwei Teilen. Sie beginnt mit einer dynamischen Bild-Licht-Installation, die die Fresken der Kapelle nicht nur beleuchtet und in den Fokus stellt, sondern sie auch zum Leben erweckt und die Gemälde, die das Innere der Kapelle wie ein mittelalterliches Comic-Strips ausfüllen, zu kleinen Trickfilmen weiterspinnt, mal bewegt durch die Animationen von Sachs, mal beseelt durch den Gesang des Windsbacher Knabenchors. Roter Faden in diesem Getümmel ist von Zeit zu Zeit ein Voice-Over-Dialog zwischen Dekan Klaus Schlicker und der Künstlerin Sachs, die die Bilder gemeinsam „entdecken“ und beleuchten. Der erste Teil feiert die Bilderpracht der Kapelle, der zweite Teil räumt prompt damit auf und protestiert.

Dem Sturm der Bilder steht nun ein reformatorischer Bildersturm entgegen. Von draußen hört man wilden Lärm. Die Band Ora pax und weitere Musiker stürmen in die Kapelle und liefern den Auftakt zu Heinrich von Kleists Bildersturm-Geschichte „Die heilige Caecilie oder die Gewalt der Musik“. Am 15. September feiert das Kunstprojekt Premiere. Um 17 und um 19.30 Uhr finden Vorstellungen statt. Auch am darauffolgenden Sonntag, dem 16. September, beginnen um 15 und um 19 Uhr Vorstellungen.

Foto: Bilderstürme — am 15. und am 16. September in Windsbach Foto: Windsbach

 

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