(RED). Rund vier Millionen Euro hat der Freistaat Bayern im Nachtragshaushalt 2018 für die 68 Bayerischen LEADER-Regionen zusätzlich bereitgestellt. Wie das Landwirtschaftsministerium nun bekanntgab, wird das Geld gleichmäßig auf alle Regionen verteilt. Für die LAG Altmühlfranken bedeutet das eine Erhöhung ihres Fördermittelbudgets um 58.000 Euro.

Mit der Anerkennung als LEADER-Region hatte Altmühlfranken 2015 bereits 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt bekommen. Bis 2020 können damit Projekte zur Stärkung der Region umgesetzt werden. 19 Projekte wurden damit bereits angestoßen, über 900.000 Euro sind somit schon vergeben.

Viele der Projektideen sind auch schon realisiert: Der Musikbahnhof der Sing- und Musikschule Weißenburg zum Beispiel und das Café der Lebenshilfe im gleichen Gebäude. Erst kürzlich konnten auch die Brombachseer Kirschenausstellung in Absberg und die Erlebnismosterei in Nennslingen eingeweiht werden. Noch im Juli wird der Fremdenverkehrsverein in Hechlingen das Rast- und Infogebäude an der Katharinenkapelle fertigstellen.

Auch in der Nachbarschaft wird fleißig gebaut, denn das Kloster Heidenheim wird gleich mit zwei LEADER-Projekten dabei unterstützt, eine Dauerausstellung, den Seminarbereich sowie Klosterladen, Tourist-Info und Pilgerbüro einzurichten. Die Stadt Treuchtlingen hat im Mai ihren Bewilligungsbescheid erhalten und kann nun mit dem barrierefreien Umbau des Museums sowie der Installation einer Erfinderwerkstatt starten.

Viel konnte also mit den Fördermitteln von EU und Land schon angestoßen werden. „Noch gehen die Ideen auch nicht aus“, sagt Carolin Tischner von der Geschäftsstelle der LAG Altmühlfranken. Dennoch weist sie darauf hin, dass ein gewisser Zeitdruck herrscht, geplante Projekte nun auch zügig zu konkretisieren. „Vom Landwirtschaftsministerium wurde festgelegt, dass wir 1,2 Millionen Euro bereits bis Oktober 2019 in bewilligten Projekten gebunden haben müssen. Wird dies nicht erreicht, wird das Budget der LAG Altmühlfranken gekürzt.“

Die Fördermöglichkeiten von LEADER sind vielfältig, viele Projekte können damit verwirklicht werden, für die es keine anderen Fördertöpfe gibt. Wer also noch Ideen hat, kann sich jederzeit bei der Geschäftsstelle der LAG Altmühlfranken informieren unter Tel. 09141 902-193.

Bildunterschrift: Mit frischgepresstem Apfelsaft konnte kürzlich auf die Einweihung der Erlebnismosterei Nennslingen angestoßen werden. (v.l.) Norbert Buckel (Vorsitzender Obst- und Gartenbauverein Nennslingen), Bürgermeister Günter Obermeyer, Gerhard Durst (Vorsitzender des Kreisverbands für Gartenbau und Landschaftspflege), Landrat Gerhard Wägemann (Vorsitzender der LAG Altmühlfranken). Foto: LAG Altmühlfranken

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